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Jahrtausendfeld

Jahrtausendfeld

Jahrtausendfeld wird die Brachfläche in dem Karree Gießerstraße, Aurelienstraße, Karl-Heine-Kanal und Karl-Heine-Straße genannt.

Jahrtausendfeld
Jahrtausendfeld

Ihren Namen hat die fast 29.000 m² große Fläche durch ein Teilprojekt im Rahmen der Expo 2000. Zum Jahrtausendwechsel wurde von 1999 bis 2001 auf der Fläche 2 Jahre lang traditionell mit Pferd und Pflug Roggen angebaut.

1813 war die Fläche einer der Schauplätze der Völkerschlacht zu Leipzig. Einige Jahre später wurde Plagwitz einer der bedeutendsten Industriestandorte im Leipziger Westen. Bis zur Wende war das 3 Hektar große Gelände Standort der VEB Bodenbearbeitungs-geräte „Karl-Marx“ (BBG). Die letzten Produktionshallen wurden Anfang der 90er Jahre abgerissen. Ende Mai 2013 bis Mitte Juni des gleichen Jahres war auf dem Jahrtausendfeld das „Millenium Front Theater“ zu Gast. Im Juni 2014 wurde ein Teil der Fläche vom Westbesuch genutzt.

In den letzten Jahren ist es still geworden und das Areal. Alle Versuche das Gelände zu revitalisieren oder zu bebauen sind im Sande verlaufen. Von den Anwohnern wird es inzwischen als Hundewiese genutzt, am östlichen Rand am Karl-Heine-Kanal hat sich auf dem Fuß- und Radweg eine Wagenburg angesiedelt.

Nach neuesten Plänen soll eine Grundschule, ein Gymnasium und im Bereich des Kanals Wohnhäuser entstehen. Das wiederum wird aktuell von einem Rechtsstreit blockiert.

In der Zwischenzeit holt sich die Natur immer mehr vom Gelände an der Karl-Heine-Straße zurück.